Unsere Arbeitsgemeinschaft konnte 2012 ihr 50-jähriges Bestehen feiern.

1962 Die Arbeitsgemeinschaft wird im Juni 1962 von Kurt Fatschel gegründet, der unter dem Motto „Sehen - Fragen –  Erkennen“ die Entwicklung der Kunst in unserer näheren Umgebung betrachtet und bei unregelmäßig stattfindenden Exkursionen durch seine Führungen das zugehörige Wissen vermittelt.

1975 und 1976 durchlebt die Arbeitsgemeinschaft eine Schwächeperiode, die aber durch eine entschiedene Wiederbelebung durch Joachim Schmidt 1977 beendet wird. Sein Aufruf ist Programm:„Dies soll Anstoß und Gelegenheit sein, das Wissen über die reiche Kulturlandschaft, in der wir leben, zu erweitern und ihre Schönheiten besser kennen zu lernen. Denn erst einige Kenntnis von Zusammenhängen kann Beziehung und wachsendes Interesse an den sonst nichtssagenden, alten Zeugnissen erwecken, die dem mehr oder minder Kundigen eine lebendige Vergangenheit erschließen – und damit mehr Freude und Sinngehalt in die freien Stunden des Alltags bringen."

1977 Joachim Schmidt führt den Vorbereitungsabend ein, bei dem das für die nächste Exkursion notwendige Wissen vermittelt, diskutiert und in Teilen auch erarbeitet wird. Außerdem finden nun 7 Exkursionen in einem festen Raster in den Sommermonaten statt. Die Exkursionen selbst bieten jedoch auch weiterhin Gelegenheit zu regen Diskussionen direkt am Ort des „Sehens“. Seine fundierten Kenntnisse im Burgenbau sind ein Glücksfall für die Gruppe.

1995 ist ein Interimsjahr. Nach dem Tod von Joachim Schmidt sorgen einige Mitglieder für das Fortbestehen des Exkursionszyklus, indem sie jeder die Vorbereitung einer Exkursion übernehmen.

1996 übernimmt Konrad Fieber die Leitung der Gruppe und verhindert so deren Auflösung. 10 Jahre lang führt er nach bewährtem Muster 50 Exkursionen und ihre Vorbereitungsabende durch.

2007 wird Konrad Fieber durch Eberhard Schmid abgelöst, der seither die Arbeitsgemeinschaft leitet. Seit vielen Jahren kümmert sich Anna Witibschlager mit Akribie um die finanziellen Belange der Gruppe.